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Dienstag, 27. September 2016
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Kirchen - Pfarrkirche St. Michael

Geschrieben von marion am 21.10.09 um 10:25 Uhr • Artikel lesen

Pfarrkirche St.Michael

Pfarrkirche St. Michael

Schon im Jahre 1147 stand in unserem Dorf Prem eine Kirche zu "Unserer lieben Frau", welche den Bischöfen von Augsburg gehörte.

Als Welf der VI. auf seiner Burg zu Peiting das Kloster Steingaden stiftete, gingen Dorf und Kirche von Prem an den dortigen Konvent über. Die Kirche blieb Besitz des Klosters bis zur Säkularisation und wurde von dort auch seelsorgerlich betreut.

Über den Patroziniumswechsel ist nichts bekannt, aber bereits 1774 wird in den Klosterakten das "St. Michaels Pfarrhaus" in Prem erwähnt.

Der mit einem Satteldach abgedeckte Turm stammt aus der romanischen Zeit, Chor und Langhaus, später umgebaut, weisen in die Gotik. Bei Ausschachtungsarbeiten

für einen Heizungskanal, im Jahre 1973, stieß man unter dem Fußboden, in Höhe des Taufbeckens, auf Mauern aus der romanischen Zeit.

1755 ist das Jahr der großen Restaurierung der Pfarrkirche, die unter dem Abt Marianus II, dem Erbauer der Wieskirche statt fand. An Um- und Ausbau waren der Maler Bernhard Ramis, der Urspringer Altarbauer und Kistler Josef Amtmann und der Schongauer Bildhauer Nikolaus Hartel beteiligt.

Innenausstattung:

Vorzeichen: Hier stehen zwei Holzplastiken aus der Zeit um 1700.
"Christus in der Rast" (Meister unbekannt) und eine "Pieta" (trauernde Gottesmutter mit ihrem toten Sohn). Diese Figur sowie die beiden Engel links und rechts werden dem Füssener Barockbildhauer Georg Bayrhoff zugeschrieben. 1618-1681 (Alt Füssen, 1997, Herbert Wittmann, Biessenhofen)

Pfarrkirche St. Michael
Pfarrkirche St. Michael

Langhaus:

Das Deckenfresko aus dem Jahr 1755 wurde von Bernhard Ramis gemalt und stellt "die Aufnahme Mariens in den Himmel" dar.

In der Mitte des Chorbogens befindet sich das stilisierte Wappen des Klosters Steingaden und des Abtes Marianus Mayer, daneben und an den beiden Längsseiten die Bildnisse von 8 Aposteln, gemalt von Bernhard Ramis.

Die Kanzel von Nikolaus Hartel (1755) mit den Bildern der 4 Evangelisten und dem Bild des guten Hirten wurden ebenfalls von Ramis gefasst.

Von der Kreuzigungsgruppe an der rechten Langhauswand war 1949 nur noch das Kreuz vorhanden. Maria und Johannes wurden 1949 von dem Bildhauer Emil Vogel aus Lindenberg bei Buchloe im barocken Stil neu angefertigt.

Die Seitenaltäre, ursprünglich von B. Ramis gefasst, wurden 1852 von J. Schmalz gefasst. Bei einer Restaurierung 1949 wurden die Originalfarben wieder freigelegt.
Das Altarbild links zeigt "Maria Magdalena" und ist signiert von J. Schmalz, 1852. Das rechte Altarbild zeigt "Das Sterben des St. Josef" und ist signiert von B. Ramis IV 1739.
Die Schnitzkartuschen darüber fertigte der Premer Schlossermeister Martin Bosch.

Die Holzplastiken am linken Seitenaltar stellen links den Hl. Leonhard und rechts den Hl. Joachim, den Vater der Gottesmutter Maria dar, mit dem Kind Maria auf dem Arm.
Am rechten Seitenaltar links ist Johannes der Täufer und rechts der Hl. Magnus, der Apostel des Allgäus dargestellt.

Die Holzplastiken an den Seitenwänden, von denen die Figur des Hl. Sebastians auf der rechten Seite wohl die älteste ist (Mitte 16. Jahrhundert) stammen, bis auf diese Figur, wohl aus dem Kloster Steingaden.

Der Kreuzweg, von Kunstmaler Josef Miller aus München, wurde im Jahre 1856 neu angeschafft und der alte Kreuzweg von B. Ramis nach Steingaden verkauft.

Chorraum:

Die Kirchenväter sowie das Deckenfresko stammen ursprünglich von B. Ramis. Während die 4 Kirchenväter noch im Original vorhanden sind, wurde das Deckenfresko im 19. Jahrhundert übermalt und ist nicht mehr in der Originalfassung.

Der überaus wertvolle und reichverzierte Hochaltar aus der Zeit um 1755 stammt von dem Altarbauer Josef Amtmann. Man nimmt an, dass er nach Plänen von Dominikus Zimmermann, der Erbauer der Wieskirche erstellt wurde und die Stuckarbeiten und Fassungen von B. Ramis ausgeführt wurden. (Dadurch zu erklären, weil Prem damals zum Kloster Steingaden gehörte - J. Lang)

Pfarrkirche St. Michael

Im Auszug des Hochaltares befindet sich ein besonders schönes Bild aus der Hochbarockzeit - "St. Michael vor der Göttlichen Dreifaltigkeit". Das Bild ist auf der Rückseite signiert: Henrich Ramis, 1773. (Judas Thaddäus Ramis, Sohn des B. Ramis)
Die beiden Holzplastiken links und rechts vom Tabernakel stellen Petrus und Paulus dar. Sie werden nach neuesten Erkenntnissen dem aus Prem stammenden Bildhauer und Holzschnitzer Thomas Seitz zugeordnet.

Über dem Durchgang auf der linken Seite ist der Hl. Wolfgang dargestellt und auf der rechten Seite der Hl. Norbert mit der Monstranz (Gründer des Prämonstratenserordens).

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Veranstaltungen

Geführte Wanderung durch das Premer Moor

Huldingerle

Beginn: Di 27.09.2016
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Wo: Prem - Parkplatz Moorlehrpfad

Ablauf: Unsere beiden Führer erzählen Ihnen wie das Moor entstanden ist, was damit alles gemacht wird und auch die eine oder andere Erzählung (Sage) z. B. die vom "Huidingerle", machen das Ganze zu einer spannenden Wanderung.
Die Wanderung ist auch für Kinder sehr interessant gemacht.
Im Anschluß daran trifft man sich zu einem geselligen Grillabend mit Lagerfeuer und Würstlbraten.
(Bitte denken Sie an festes Schuhwerk und lange Hosen!)

Die Wanderung findet ab Mai jeden Dienstag um 18 Uhr statt.

Anmeldung: jeweils Dienstag bis 11:30 Uhr bei der Tourist Information Prem unter Tel.: 08862-7256.

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Restmüll

Restmuell

Beginn: Mi 28.09.2016
Uhrzeit: 06:00 Uhr
Wo: Prem

Ablauf: Restmülltonne
Für nicht verwertbare Abfälle oder stark verschmutzte Wertstoffe, beispielsweise: Windeln, Binden, Q-Tips und andere Hygieneabfälle, Kleintierstreu, Holzasche, Kehricht, Zigarettenreste, Staubsaugerbeutel, Glühbirnen, Porzellan, Keramik, alte Stifte, Negative, Fotos, wasserfeste Papiere (Zellstoffe), Tapeten, Cassetten, Lumpen, Nylonstrümpfe, Socken, Stoffreste, abgetragene Kleidung und Schuhe etc.

Kleinelektrogeräte, Batterien und Energiesparlampen dürfen nicht in die Restmülltonne, sondern müssen in den Wertstoffhöfen abgegeben werden!

Verfügbare Tonnengröße: 40, 60, 80, 120, 240 Liter. Die Größe ist frei wählbar, aber die Tonnen müssen bei der 14-tägigen Abfuhr vollständig geschlossen sein und eine gültige Gebührenmarke (violett, viereckig) haben. Eine gemeinschaftliche Nutzung ist möglich.

Sollte die Tonne ausnahmsweise nicht ausreichen, gibt es einen offiziellen Restmüllsack (80 ltr.), der zur Müllabfuhr gestellt werden darf. Der Sack wird i.d.R. bei den Gemeindeverwaltungen gegen eine Gebühr verkauft, die die Müllabfuhr beinhaltet. Handelsübliche Abfallsäcke werden bei der Restmüllabfuhr nicht mitgenommen.

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Feuerwehrübung

Freiwillige_Feuerwehr_Prem

Beginn: Mi 28.09.2016
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Wo: Prem

Ablauf:  

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